Marty and his Rockin Comets
Live in Concert, Oklahoma 5.12.2001
Marty ist drei, ist fünf, ist acht, ist Trio, Quintett und Oktett zugleich und schenkt man den Schilderungen verzückter Jünger Glauben, dann nutzt er alleine die Gelegenheit, wenn man ihn solo an ein Piano setzt. Marty ist Tänzer, ist Hillbilly, ist Komiker, ist Schreihals ("shouter") ebenso wie Stehaufmännchen. Kurz, Marty ist das Herz diverser Formationen, die sich ebenso vieler musikalischer Stile widmen.
(...) Viele Bands üben sich am Repertoire von Bill Haley, Louis Prima, opfern sich italientischer Tränenbrecher, doch wenige wagen dabei den Schritt in den Grenzbereich zum Jazz, diesen jedoch nur grob tangierend (...)
Ist das Publikum launig und in der Lage die Band zu entfachen, haben es andere Bands im direkten Vergleich immens schwer. Untergebene Begleitung in nahezu gleichsam begeisterter Gefolgschaft. Bemerkenswert dabei stets die Ansammlung von herausragenden Musikern (auffällig insgesamt die Percussion!), die bekanntes Liedgut durch ihr Können zu übertragen wissen. Allen voran natürlich Stephan Reiser am Saxophon. Hier klingt Sam Butera als spiele er sich den wiederholten Streit zwischen Keely (Smith) und Louis (Prima) vom Leib oder Rudy Pompilli beim Versuch, den Vesuv bei seiner Arbeit zu stören. Fetzig, rotzig und und doch stets unter der Kontrolle des Dirigenten. (...)
Karl Platten - Rockin´ Fifties
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