Die Band "Marty and his Rockin´ Comets" trat zum ersten Mal im November
1995 in der "Max-Emanuel-Brauerei" in München auf. Per Telefon verständigte
man sich schnell auf das Repertoire - und los gings! Die Anfangsbesetzung
Martin Wolf (voc) , Chris Schlechtrimen (guit), Volli Schlothauer (sax),
Heinz Oldecop (bass) und Rolf Schopka (dms) kannte sich ja schon länger.
Was eigentlich als Verlegenheitslösung entstand, entpuppte sich jedoch
bald schon als etwas, was sowohl den Musikern als auch dem Publikum immer
mehr Spaß bereitete. Nach und nach kamen und gingen die Musiker und damit
auch der musikalische Schwerpunkt. Waren die "Rockin´ Comets" 1995 noch
eine reine Bill Haley Coverband, die den einen oder anderen Rock´n´ Roll-Klassiker
mit ins Programm packten, so entwickelte die Combo mit ihren "Neuen" Stephan
Reiser (sax), Wolfgang Kotsowilis (dms) und Heiko Gottschling (pno) vermehrt
Swingtendenzen.
Mit der "Einwechslung" von Robert Klinger am Kontrabass war endgültig
der "Swing-Boden" unserer aktuellen Besetzung genährt. Sein Jazz-Background
zusammen mit Wolfgangs Beat sollten von nun an der Motor der "Rockin´
Comets" sein. Die musikalische Vorliebe aller Bandmitglieder konzentrierte
sich nun auch deshalb auf den "swingin´n´groovin´ Rhythm´n´Blues der 40er
und 50er Jahre". So war es dann im Jahre 2000 auch unbedingt erforderlich,
einen Bläsersatz um den Saxophonisten Stephan Reiser in Gestalt von Marion
Dimbath (trb/voc) und Reinhard Greiner (trp) einzubauen. So waren die
"Little Big Horns" geboren Mit diesen Rockin´ Comets wurde schließlich
auch die erste CD "Straighten Up And Fly Right" eingespielt.
Hier sind nach bestem Wissen und Gewissen alle Musiker aufgelistet, die
jemals bei uns ihr Instrument bedient hatten.
Neben der Tatsache, dass sie uns durch ihr Mitwirken einen Auftritt ermöglichten,
den wir sonst absagen hätten müssen, hatten wir das Glück,
die Ehre und natürlich das Vergnügen, mit vielen Größen
und Meistern ihres Faches die Bühne zu teilen.
Als da wären:
Piano: David Gazarov, Tizian Jost, Walter Lang, Victor Alcantara, Christian
Gall, Matthias Heiligensetzer, Stefan Schmid, Theo Degler, Matthias Bublath,
Heiko Gottschling, Wiggerl Kugler
Bass: Uli Lehmann, Tschinge Krenn, Matthias Engelhart, Oliver Zadow, Philip
"Willi" Wipfler, Benny Schäfer, Karsten Knettner, Olivier Hein, Andreas Kurz
Drums: Peter Kraus, Wolfgang Meiler, Stefan Noelle, Stephan Eppinger, Andi Kaufmann, Peter
Ackert, Peter Lichtneckert, Bernhard Ries, Peter Franz, Steffen Kaltschmidt
Saxophon: Jochen Proske, Ingo Erlhoff, Thomas Bouterwek, Gregor Bürger,
Hermann Martlreiter, Tom Reinbrecht, Chris Haller, Peter Kral, Janine Schrader, Max Tiller,
Marcus Kesselbauer, Frank Wootz, Big Jay McNeely ;-)
Trumpet: Robert Alonso, Heinz Dauhrer, Jörg Hartl, Edwin Göppel, Florian Jechlinger,
Florian Brandl, Karl Lehermann
Trombone: Roberto Mandruzzato (+), Reiner Sell, Hermann Breuer, Dirk Janoske,
Gerhard Gschlößl, Martin Kegelmeier, Birgit Henke, Mathias Götz
Guitar:
Wulf Behrend
Vocals: Hans Meilhammer ("Herbert & Schnipsi"), Berhard Hirtreiter,
Kalle ("King Schmidi"), Toby Mulherrin
27. Oktober 2007 - Marty & his Rockin´ Comets begleiten Mike
Berry ("A Tribute To Buddy Holly") und Bill Turner (Bill Haley´s
Gitarrist 1974-79)
Anlässlich des 30 Geburtstags des Oldenburger "Rock´n´Roll
Magazins" und der Eröffnung von Klaus Kettners Bill Haley Museums
stieg am Samstag, dem 27. Oktober 2007 in der Max-Emanuel Brauerei München
ein Fifties Special mit jeder Menge Live-Musik. Mit dem Rockabilly Quartett
"45RPM" und "Marty & his Rockin´ Comets"
waren die jeweiligen "Lokalmatadoren" aus Oldenburg bzw. München
am Start.
Die Jungs von 45RPM um ihre Sängerin Sandra brachten die Gäste
so richtig in Schwung, bevor wir Rockin´ Comets in der "Light-Version"
(Robert - Bass, Wolfgang - Schlagzeug, Charlie - Piano und Chris - Gitarre)
mit Mike Berry die Songs von Buddy Holly wieder aufleben ließen.
Neben den Klassikern wie "Peggy Sue", "That´ll Be
The Day", "Maybe Baby" und "Tell Me How" gabs
auch jede Menge Songs von Buddy Hollys Zeitgenossen.
Wir fühlten uns wie in der Zeit zurückversetzt, nämlich
in unsere eigene ;-) 1995 hatten wir ja als Rock´n´Roll Coverband
mit Schwerpunkt "Bill Haley" ins Münchner Rock´n´Roll
Geschehen eingegriffen. Mit einem echten Buddy Holly-Tribute Sänger zu
spielen, der bereits mit den Original Crickets von Buddy Holly tourte
und CD-Aufnahmen machte, war für uns natürlich eine große
Ehre. Mike Berry erwies sich als äußerst sympathischer Sänger,
dem man anmerkte, dass ihm das Set genauso viel Spaß machte wie
uns.
Nach dem Konzert meinte er, Klaus Kettner solle doch gleich ein paar weitere
Konzerte arrangieren. Na, mal sehen was draus wird.
Anschließend tauschten wir auf der Bühne den bejubelten Mike
Berry gegen unseren Marty aus, um mal wieder ein reines Set bestehend
aus Bill Haley KLassikern zum Besten zu geben. Als letztes durfte natürlich
"Rock Around The Clock" nicht fehlen. - diesmal jedoch mit einem
kleinen Unterschied:
An der Lead-Gitarre stand kein Geringerer als der Gitarrist von Bill Haley´s
Comets von 1974-79, Bill Turner!
Kurzerhand übernahm er dann auch gleich Martins Part als Leadsänger
und brannte ein regelrechtes Feuerwerk aus Fifties-Rockern ab.
Frühe Elvis-Klassiker und Lonnie Macks "Memphis" fehlten
dabei ebensowenig wie Chuck Berrys "Maybellene", "No Particular
Place To Go" und "Johnny B. Goode" - und zwar im Original-Sound.
Schloss man die Augen, konnte man meinen, die alten Chess-Scheiben lägen
auf dem Plattenteller.
Beim Öffnen der Augen sah man dann auch ein Chuck Berry Double...
26. November - 15. Dezember 2004: Marty and his Rockin´ Comets
begleiten "Die Jungen Tenöre" auf ihrer Weihnachtstournee
"Beswingliche Weihnacht".
Für
die meisten von uns Cometen was wohl das erste Mal, dass wir eine Bühnenshow
einstudieren mussten, so richtig mit Regisseur bzw. Choreographen an der
Seite.
Das bedeutete erst einmal ein Wochenende intensivstes Training unter Profibedingungen.
Nach zwei Power-Tagen gings dann endlich in Schladming los auf die Bühne,
und wir konntem dem neugierigen Publikum die quasi inhalierte Show präsentieren.
Auf dem Programm standen jede Menge X-Mas Traditionals amerikanischer
und germanischer Herkunft, sodass alle Liebhaber von weihnachtlichem Liedgut
auf ihre Kosten kommen konnten.
Zusätzlich mußten wir Rest-Comets feststellen, dass unser Herr
Reiser nicht nur zum Saxophonblasen und Notenschreiben taugt, sondern
gar wunderbares Gesangstalent an den Tag legt. - auf das wir sicherlich
nun mal zurückgreifen.
Nach 11 Konzerten quer über den süddeutschen und österreichen
Raum verteilt haben wir am 16.12. müde, aber doch ein wenig stolz
unsere eigenen vier Wände wieder erreicht.
Ein paar Eindrücke sind hier
zu sehen. Viel mehr zum Durchstöbern gibts natürlich unter www.diejungentenoere.de
und www.diejungentenoere.at
16. Oktober 2003: Marty and his Rockin´ Comets im Kino
Nein wir haben uns nicht verabredet. Vielmehr sind wir zu hören
im Sönke Wortmann Film "Das Wunder von Bern"
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11. Mai 2003: Marty and his Rockin´ Comets spielen anläßlich
des 100-jährigen Bestehens des Deutschen Museums München.
Allerdings gabs für uns keine stationäre Bühne mit fest
installierter PA samt 220 Volt Strom aus der Steckdose.
Da es sich bei der Veranstaltung um den Umzug der Fahrzeuge der Verkehrsabteilung
des Museums handelte, war es nur logisch, uns auf einen Original US-Truck
aus den 50er Jahren zu packen und uns dort - natürlich während
der Fahrt - spielen zu lassen. Daß der Strom nicht aus der Steckdose
kommt, wußten wir nun spätestens seit heute. Unseren "Saft"
bekamen wir aus einem Diesel-Stromgenerator, gegen den wir auch noch lautstärkemäßig
anspielen mußten.
Daneben gab es eine weitere Besonderheit: Der Jahrhundertsommer von 2003
hatte nur einen verregneten Sonntag. Ratet mal, welchen.....
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The same precedure as every year: Marty and his Rockin´ Comets
begleiten die Fa. Birkmayer
auf ihrer alljährlichen Floßfahrt von Wolfratshausen über
Grünwald zur Floßanlegestelle in München Thalkirchen.
Seit fast zehn Jahren - also seit Gründung der Rockin´ Comets
- vertauschen wir mindestens einmal im Jahr Anzug, Hemd und Schlips mit
Shorts, T-Shirt und Sonnenhut, wenn wir uns auf aufs Floß begeben
und die Isar abwärts schippern - auch wenn es unser Bassist Robert
bei seinem ersten Einsatz auf den Holzbalken 1999 vorzog, im gewohnten
schwarzen Anzug zu erscheinen... Seit dem hat der Ausdruck "Floß-Outfit"
für unsere eigentliche Bühnengarderobe Einzug in unser Vokabular
gehalten.
Leider bietet ein Floß nicht sehr viele Steckdosen, was den Einsatz
von Mikrofonen, Gitarren- und Bassverstärkern ungemein erschwert.
In diesem Fall würde sich ein Wechsel der musikalischen Stilrichtung
hin zur Blasmusik anbieten. Aber das bringen wir einfach nicht übers
Herz. Stattdessen bewaffnen wir uns mit Batterieverstärkern und akkustischen
Instrumenten. Dann gibts das gewohnte Repertoire - und zwar sehr authentisch
;-) Der Sound geht dann wirklich sehr in Richtung Fifties (Knacken und
Rauschen inklusive). Das tut jedoch weder unserer Stimmung noch der unserer
Fahrgäste einen Abbruch.
Die folgenden Bilder stammen aus den Jahren von 2003 bis heute.